Dokumentation
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Glossar [A]

AuftragIn EDIFACT entspricht der Auftrag der Nachrichtenart ORDERS.
AuftragsbestätigungIn EDIFACT entspricht die Auftragsbestätigung der Nachrichtenart ORDRSP.
Authentifizierung-Modus (MSSQL)

Authentifizierung

Der Microsoft® SQL Server bietet ein sehr umfangreiches System zur Steuerung von Berechtigungen. Es kann hinterlegt werden, welche Benutzer auf welche Tabellen (Adressen, Rechnungen usw.) zugreifen oder Änderungen an diesen vornehmen dürfen. Es ist sogar möglich einzelne Spalten (z.B. Einkaufspreise) zu sperren und vieles mehr.

Damit solch ein System aber zuverlässig funktionieren kann, muss der SQL Server in der Lage sein zweifelsfrei die Identität eines Benutzers feststellen zu können. Diesen Vorgang nennt man Authentifizierung. Im echten Leben würde man sich von einer anderen Person beispielsweise den Ausweis vorlegen lassen und vergleicht dann das Lichtbild. In der Computerwelt ist es üblich sich mit einem Benutzernamen und einem Passwort "auszuweisen". Wer kontrolliert aber nun, ob das Passwort stimmt und authentifiziert damit den Benutzer? SQL Server bietet hierzu zwei verschiedenen sog. Authentifizierungs-Modi an. Einerseits die SQL-Authentifizierung, bei der der SQL-Server selbst die Passworte prüft und andererseits die Windows-Authentifizierung, bei der das Windows-Benutzerkonto übernommen wird.

Windows-Authentifizierung

Diese Authentifizierung stellt die höchste Sicherheitsstufe dar und benutzt die Windows-NT-Benutzerkonten auch für die Anmeldung am Microsoft® SQL Server. Hierzu ist es erforderlich, dass ab Windows® 2008 R2 bzw. ab Windows® 7 eingesetzt werden.

Der Administrator einer Domäne ist automatisch auch Administrator an einem SQL-Server, wenn er sich über die Windows-Authentifizierung anmeldet. Die  Eingabe von Benutzernamen und Passwort entfallen in diesem Fall. Alle „normalen“ Windows-Benutzerkonten müssen, wenn sie sich am SQL-Server anmelden sollen, erst über das SQL-Managemantstudio zugeordnet werden; danach müssen diese Benutzer ebenfalls keine Passworte mehr für die SQL-Anmeldung eingeben.

Der Vorteil der Windows-Authentifizierung ist, dass man für alle Benutzer im Netzwerk ein und dieselbe UDL-Datei zum Datenbankzugriff verwenden kann, da immer das normale Windows-Benutzerkonto an den SQL-Server weitergereicht wird. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Account wesentlich sicherer an den SQL-Server übertragen werden kann.

Der Nachteil ist, dass man auf den SQL-Server über das Internet nicht mehr über den Standardport 1433 zugreifen kann. Durch die Authentifizierung werden weitere Ports benötigt, die ggf. in der Firewall freigeschaltet werden müssen, was die Netzwerkadministratoren ungern tun. Aus diesem Grund wird ein externer Zugriff in diesem Fall gerne über den Terminalserver oder VPN durchgeführt.

SQL-Authentifizierung

Die SQL-Authentifizierung wird standardmäßig nicht beim Installieren eines SQL-Servers freigeschaltet. Wird der Microsoft® SQL Server Express jedoch über die EULANDA®-Installation installiert, so wird dieser Modus automatisch erzwungen. Auf diese Weise ist es möglich, über einfache Scripts SQL-Benutzer, Datenbank-Benutzer und EULANDA®-Rollen beim Anlegen eines Mandanten zu installieren.

Bei der SQL-Authentifizierung werden Benutzernamen und Passwort unverschlüsselt über das Netzwerk übertragen. Ebenso werden in der UDL-Datei, welche die Datenbankanbindung herstellt, Benutzernamen und Passwort unverschlüsselt gespeichert. Sie können in der UDL-Datei jedoch das Kennwort entfernen, so dass bei Start von EULANDA® das Kennwort jedes Mal abgefragt wird.

Änderung des Authentifizierungs-Modus

Die Änderung des Authentifizierungs-Modus kann nur über das SQL-Managementstudio erfolgen.

AutoresponderEin Autoresponder antwortet automatisch auf eine Anfrage. Es gibt Autoresponder für die verschiedensten Kommunikations-Systeme. Sie erlauben das Einfache testen einer funktionierenden Kommunikation. Erhält man Antwort, ist der eigene Versand ebenso wie der eigene Empfang erfolgreich.
Ein Autoresponder für Emails lautet beispielswiese „echo@univie.ac.at“. Wird eine E-Mail an diese Adresse gesendet, so antwortet der Autoresponder sehr zeitnah an Ihre Absenderadresse.
Ebenso stellt die Telekom einen Autoresponder für das X400-Protokoll zur Verfügung. Wenn Sie eine Nachricht an die X400.Adresse „S=AUTOANSWER;O=DTAG;A=viaT;C=DE;“  senden, erhalten Sie zeitnah eine Antwort an Ihre Absenderadresse. Hiermit lässt sich beispielsweise die Kommunikation von Fileworks testen.
APIMit API (Abk. für Application Programming Interface Anwendungsprogrammier-Schnittstelle) wird die Gesamtheit der Schnittstellen bezeichnet über die Anwender, Software-Händler und Drittanbieter auf die Funktionen eines Anwendungsprogrammes zugreifen können, um dadurch die Funktionalität des ursprünglichen Produkts zu erweitern. Die EULANDA® Warenwirtschaft bietet mehrere Ebenen des Zugriffs:
Erweiterungen auf SQL-Server-Ebene über die SQL-API. Erweiterungen auf Ebene des Programmes auf Benutzerseite über die iScript-API und die Registry-API.
AS2AS2 ist ein Übertragungsprotokoll, das auf dem http-Protokoll aufbaut. Dieses ist so erweitert, dass eine über Zertifikate gesicherte und verschlüsselte Verbindung aufgebaut wird. Zusätzlich können Daten synchron und asynchron übertragen werden. Der Partner bekommt eine Antwort ob die Datei fehlerfrei angekommen ist. Im Bereich EDIFACT ist es das flexibelste Protokoll. Es ist lediglich in der Erstanschaffung etwas teurer, da ein PC sowie die AS2-Serversoftware benötigt werden. Es entstehen jedoch keine laufenden Verbindungskosten wie bei dem X400-Protokoll.
ASCIIEin Textzeichen, das die normalen Zeichen 0-9, A-Z usw. darstellt. Es verwendet genau ein Byte pro Zeichen, so dass es insgesamt 256 verschiedene Zeichen gibt. Da alleine in Europa verschiedene Sonderzeichen existieren, hat man einen Bereich der Zeichen variabel gehalten. Man bezieht sich auf bestimmte Zeichencodierungen. Lediglich die ersten 128 Zeichen, die untere Hälfte sind bei allen Zeichencodierungen identisch.