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Parameter beim Start von EULANDA

Es gibt verschiedene Möglichkeiten das Programm EULANDA® zu starten. Neben Kommandozeilenparameter wird auch eine lokal zum Hauptprogramm befindliche Konfigurationsdatei, die eulanda.ini, unterstützt.

Konfigurationsdatei eulanda.ini

Mandantenübergreifende Einstellungen können in der Datei eulanda.ini eingetragen werden. Die Datei ist nicht zum Betrieb von EULANDA® notwendig, da die Parameter mit den Standardwerten in der Regel vollkommen ausreichen. Die Datei eulanda.ini wird in dem selben Ordner wie das Hauptprogramm eulanda.exe erwartet.

Time-out

Über den Time-out-Abschnitt lassen sich Werte für verschiedene Time-outs einstellen. Das ist die Zeit, die das Hauptprogramm auf eine Antwort des SQL-Servers wartet, bevor es die angeforderte Aktion mit einer Fehlermeldung abbricht.

Parameter

[Timeouts]
SqlAction= 60
ReportBuilder= 1200
DefCommandTimeout=30

Beschreibung der Parameter zu Time-outs

SqlAction
Standardwert = 60

Dieser Wert legt fest, nach welcher Zeit eine der Server-Funktionen im Extras-Menü abgebrochen werden soll, wenn vom SQL-Server keine Antwort kommt. Neben den Umwandlungsfunktionen bei Aufträgen sind dies auch die Kopierfunktionen.
Der Standardwert von 60 bezieht sich auf Sekunden. Erhöhen Sie diesen Wert nur mit Bedacht, denn sollte ein Fehler auftreten, so wird dieser auch erst nach dieser Zeit gemeldet.
ReportBuilder

Standardwert = 1200

Dieser Wert legt fest, nach welcher Zeit ein Druckjob abgebrochen werden soll,  wenn vom SQL-Server keine Antwort kommt. Dies betrifft speziell den Abruf von Daten. Bei umfangreichen Daten und komplexen Statistiken kann es ggf. erforderlich sein, dass der Wert erhöht wird. Er liegt jedoch mit 20 Minuten (=1200 Sekunden) in der Regel ausreichend hoch.

DefCommandTimeout

Timeout für einige Standardbefehle. (Ab EULANDA® Version 3.0)

Allgemein

Parameter

[Allgemein]
UseSinglePrintIDs=1


Bescheibung der Parameter zu Allgemein

UseSinglePrintIDs
Standardwert = 1

Über diesen Wert wird die SQL-Verarbeitung bei Berichten des Typs "SingleObject" verbessert.
Nach aktuellem Kenntnisstand besteht kein Veranlassung diese Optimierung abzuschalten.

Checks

Über den Checks-Abschnitt lassen sich Prüfungen auf SQL-Protokolle oder Firewalleinstellungen einstellen.

Parameter

[Checks]
ForceSqlClientProtocol= 1
ForceSqlServerProtocol= 1
ForceOpenFirewallPortForSql= 1
CheckLastBackup=7
VerifyCertificates=1
VerifyCertificatesExpired=1
AdminWarning=1

Beschreibung der Parameter zu Checks

ForceSqlClientProtocol
Standardwert = 1

Dieser Wert legt fest ob beim Programmstart geprüft wird, ob das SQL-Clientprotokoll „TCP“ aktiv ist. Ist das TCP-Protokoll nicht aktiv, so wird versucht dieses zu aktivieren.
Falls der angemeldete Benutzer nicht genügend Rechte auf die Registry und auf HKEY_LOCAL_MACHINE hat, kann das Protokoll nicht automatisch gesetzt werden. In diesem Fall muss der Administrator das TCP-Protokoll für den SQL-Client über das rechte Mausmenü des EULANDA®-Startmenüs setzen; dies ist im Abschnitt Netzwerkinstallation beschrieben.
Durch Setzen des Wertes „0“ wird keinerlei Prüfung vorgenommen. Das komplette weglassen des Wertes entspricht dem Standardwert.
ForceSqlServerProtocol
Standardwert = 1

Dieser Wert legt fest ob beim Programmstart geprüft wird, ob das SQL-Serverprotokoll „TCP“ aktiv ist. Ist auf dem ausführenden PC ein MSSQL-Server installiert und das TCP-Protokoll nicht aktiv, so wird versucht dieses zu aktivieren.
Falls der angemeldete Benutzer nicht genügend Rechte auf die Registry und auf HKEY_LOCAL_MACHINE hat, kann das Protokoll nicht automatisch gesetzt werden. In diesem Fall muss der Administrator das TCP-Protokoll für den SQL-Server über das rechte Mausmenü des EULANDA®-Startmenüs setzen; dies ist im Abschnitt Netzwerkinstallation beschrieben.
Durch Setzen des Wertes „0“ wird keinerlei Prüfung vorgenommen. Das komplette weglassen des Wertes entspricht dem Standardwert.
ForceOpenFirewallPortForSql

Standardwert = 1

Dieser Wert legt fest ob beim Programmstart geprüft wird, ob die Firewall das Port 1433, das zur Kommunikation mit dem SQL-Server benötigt wird, geöffnet ist. Ist auf dem ausführenden PC ein MSSQL-Server installiert und das TCP-Protokoll nicht aktiv, so wird versucht dieses für das interne LAN zu aktivieren, also zu öffnen. Diese Einstellung ist für Windows® XP ab SP2 mit integrierter Windows-Firewall notwendig.
Falls der angemeldete Benutzer nicht genügend Rechte auf die Registry und auf HKEY_LOCAL_MACHINE hat, kann das Port nicht automatisch geöffnet werden. In diesem Fall muss der Administrator das Port manuell für den SQL-Server freigeben. Dies geschieht in der Systemsteuerung unter „Windows-Firewall“ und ist im Abschnitt Netzwerkinstallation beschrieben.
Durch Setzen des Wertes „0“ wird keinerlei Prüfung vorgenommen. Das komplette weglassen des Wertes entspricht dem Standardwert.
CheckLastBackup
(ab 4.3.x)
Standardwert = 7

Beim Starten eines Mandanten gibt EULANDA eine Warnung aus, falls das letzte Backup mehr als die angegebenen Tage zurückliegt.
Diese Information wird aus der SQL-Datenbank "msdb" gelesen. Falls keine Leseberechtigung auf diese Datenbank besteht, wird keine Fehlermeldung ausgegeben.  Um zu Prüfen, ob die Erkennung einwandfrei funktioniert, können Sie TEST als Wert angeben. In diesem Fall wird immer eine Meldung ausgegeben.

Zum Abschalten der Prüfung kann NOCHECK angegeben werden.
VerifyCertificates
(ab 4.3.x)

Standardwert = 1

Beim Programmstart wird geprüft ob das EULANDA-Programm digital signiert ist. Fehlt das Zertifikat im EULANDA.EXE, so ist es sehr wahrscheinlich, dass das Programm von einem Virus befallen ist und es wird eine Fehlermeldung ausgegeben.
 
"Das von Ihnen gestartete Programm (*.exe) ist nicht digital signiert! Ein fehlendes Zertifikat deutet auf einen Virusbefall hin. Kontrollieren Sie Ihren PC bitte sofort mit einem aktuellen Virenscanner, der in jedem Fall von einem CD-Laufwerk booten sollte."

Die von EULANDA unterstützte Fernwartung ist ebenfalls digital signiert. Wird die Fernwartung frisch aus dem Internet nachgeladen oder aus dem Registrycache verwendet wird ebenfalls auf ein enthaltenes Zertifikat geprüft. Bei fehlendem Zertifikat wird die Fernwartung nicht gestartet.

VerifyCertificatesExpired
(ab 4.3.x)

Standardwert = 1

Standardmäßig wird geprüft ob das gefundene Zertifikat auch noch nicht verfallen ist. Durch den Wert "0" entfällt diese Prüfung auf ein gültiges Datum.
AdminWarning
(ab 4.3.x)
Standardwert = 1

Sobald der Benutzer SQL-Administrationsrechte hat wird normalerweise eine Meldung ausgegeben, dass er Datenbankbesitzer ist und letztlich alle Prüfungen umgehen kann (z.B. Endpreise der Rechnung ändern). Mit dem Wert 0 lässt sich diese Warnung unterdrücken.

EulandaProtocolCache

Parameter

[EulandaProtocolCache]

NoCache=0

Beschreibung der Parameter zu EulandaProtocolCache

NoCache

Standardwert = 0

Durch Verwendung eines ausgeklügelten Puffersystems (Cache) wird die Ausführung von Kurzinfos und anderen HTML-basierenden Eulanda-Funktionen erheblich beschleunigt.
Der Cache ist standardmäßig aktiviert (Wert = 0)
Das Ausschalten des Caches (Wert=1) ist während der Entwicklungsphase von angepassten Startseiten (Eulanda-Homepage) etc. sinnvoll.


BlobCache

In dieser Sektion können die Grundeinstellungen des EULANDA-Objekt-Caches verändert werden.


Parameter

[BlobCache]
CacheSize=20000
MaxSmallBlobs=2000

Beschreibung der Parameter zu BlobCache

CacheSize
Standardwert = 10240

Die maximale Größe des Objekt-Caches. Bei Überschreiten der Grenze werden die selten verwendeten Elemente aus dem Cache entfernt
MaxSmallBlobs
Standardwert = 10000

Die maximale Anzahl von Kleinst-Elementen, die weniger als 100 Bytes benötigen.

Skin

Ab EULANDA® Version 2.0 kann das Skin (=Haut ), also das Design des Startmenüs angepasst werden. Ein Skin ist ein Layout, das von Designern entworfen und in einem für EULANDA® lesbares Format zur Verfügung gestellt wird.

Über die eulanda.ini-Datei kann eine alternative Skindatei mit der Dateiendung „.cnskn“ angegeben werden.

Neben dem eingebauten Layout des Startmenüs verfügt EULANDA® zusätzlich über über ein einfaches Layout, dass einen schnellen Bildschirmaufbau ermöglicht und speziell für den Einsatz mit dem Terminalserver bzw. der Remotekonsole ausgelegt ist. Die Erkennung einer Terminalsitzung erfolgt automatisch, so dass die Umschaltung auf das einfachere, aber dafür schnellere Layout automatisch erfolgt. Über die eulanda.ini-Datei kann jedoch zusätzlich bestimmt werden, dass auch in Terminalserver-Sitzungen das grafische Layout verwendet werden soll.

Hinweis

Beachten Sie, dass bei Umnennung des Hauptprogramms die eulanda.ini für alle EULANDA®-Programme im selben Ordner identisch ist. Um für verschiedene EXE-Dateien unterschiedliche Skins zu erhalten müsste das Hauptprogramm entweder verschiedene Ordner kopiert werden, oder Skins müssen mit dem Namen des Hauptprogramms im EXE-Ordner mit der Endung „.cnskn“ abgelegt werden.
Skins können verwendet werden, um verschiedene Versionen von EULANDA® in unterschiedlichen Ordnern anders darzustellen.
Parameter

[Skin]
Filename= Kromo
IgnoreTerminalserver= 1
LargeItems=1

Beschreibung der Parameter zu Skin
Filename
Standardwert =Default

Die Angabe von „Default“ ist gleichbedeutend mit dem Weglassen des Namens. In diesem Fall wird das interne grafische Skin verwendet.
Wird ein anderes Skin, als das integrierte erwünscht, so kann der Dateinamen des Skins ohne Pfad und Dateiendung erfolgen. In diesem Fall wird die Skindatei im Ordner des eulanda.exe Hauptprogramms mit der Dateiendung „.cnskn“ erwartet.

Beispiel 1
Filename= Kromo
Alternativ kann auch die Dateierweiterung angegeben werden.

Beispiel 2
Filename= Krono.cnskn
Sollte die Skindatei nicht im Ordner des Hauptprogramms gespeichert sein, so kann der Dateiname mit voll qualifiziertem Pfadnamen angegeben werden. Bei Netzwerken sollte mit dem UNC-Angaben \\Server\Freigabe usw. und nicht mit Laufwerksangaben gearbeitet werden, da eine Laufwerkszuordnung von den Arbeitsplätzen abhängt und damit unterschiedlich sein kann.

Beispiel 3
Filename= \\NTSERVER\Prog\Eulanda\Kromo.cnskn

Beispiel 4
Filename= Terminalserver
In Beispiel 4 wird ein Pseudoskin angegeben. Hier wird in jedem fall das einfache Textskin verwendet. Die Datei ist in diesem Fall nicht erforderlich, da es sich um ein Pseudoskin handelt.
Ignore Terminalserver

Standardwert = 0

Dieser Wert gibt an, dass auch bei einer erkannten Sitzung über den Terminalserver bzw. die Remotekonsole das voll grafische Skin verwendet werden soll.

Besipiel
IgnoreTerminalserver= 1
In diesem Beispiel wird die Terminalserver-Sitzung ignoriert und das selbe Skin verwendet, wie bei einer normalen Konsolen Sitzung.
LargeItems

Standardwert = 0

Dieser Wert gibt an, dass die Mandanten-Menüeinträge im Startmenü mit deutlich größerer Schrift dargestellt werden.
Besipiel
LargeItems= 1
In diesem Beispiel wird die Schrift für Mandantennamen im Startmenü größer dargestellt.

Wenn kein kein Skin-Eintrag in der eulanda.ini-Datei vorhanden ist, kann ein alternatives Skin durch Angabe des Hauptprogramms angegeben werden. Heißt das Hauptprogramm „eulanda.exe“, so wird, bei nicht vorhandenem ini-Eintrag die Datei „eulanda.cnskn“ im selben Ordner verwendet.

Hierdurch können Sie auch bei unterschiedlichen EXE-Namen im selben Ordner, verschiedene Skins verwenden.

Common

Weitere systemnahe Einstellungen

Parameter

[Common]
StartupClient=Mustermann
Blobexe=1
StartupShowLibErrors=0
RegisterGraphicFiles=1
SplashScreenOnTop=1
SplashScreenPosition=CC
StartupClient
verfügbar ab 3.0

Standardwert = (leer)

Der angegebene Mandant wird automatisch beim Programmstart aufgerufen, ohne dass das Startmenü angezeigt wird. Dies entspricht dem Kommandozeilenparameter "-m", wobei der Kommandozeilenparameter vorrangig behandelt wird.
BlobExe

Standardwert = 1

Legt fest, ob die Eulanda.Exe beim Starten in die Datenbank importiert werden soll. Es wird dringend empfohlen diese Option nicht abzuschalten.
StartupShowLibErrors

Standardwert = 0

zeigt beim Starten von EULANDA etwaige Script-Fehler in den Script-Bibliotheken an. Diese Option ist in erster Linie für Entwickler gedacht.
RegisterGraphicFiles
verfügbar ab 3.5

Standardwert = 1

Legt fest, ob sich Eulanda.Exe für die von ihr unterstützten Grafik-Dateiformate in Windows als zusätzliche Anwendung registriert. Wenn dies nicht erwünscht ist, so muss hier der Wert "0" eingetragen werden.
SplashScreenOnTop
verfügbar ab 4.0

Standardwert = 1

Legt fest, dass die Grafik (Splashscreen), die beim Initialisieren des Mandanten angezeigt wird stets im Vordergrund platziert wird. Wenn dies nicht erwünscht ist, muss ein Wert von "0" eingetragen werden
SplashScreenPosition
verfügbar ab 4.0

Standardwert = CC

Legt fest, wo sich der Splashscreen auf dem Monitor positionieren soll. Der erste Buchstabe bestimmt die vertikale Position (T=Top, C=Center, B=Bottom); der zweite Buchstabe bestimmt die horizontale Position (L=Left, C=Center, R=Right)).
ignorecollation
verfügbar ab 4.3

Standardwert = 0

Legt fest, ob die Prüfung der SQL-Server-Sortierung (Collation) beim Start des Mandanten durchgeführt werden soll. Die korrekte Einstellung der Sortierung ist kritisch für den korrekten Programmablauf. Die Prüfung sollte deshalb nur mit Bedacht abgeschaltet werden.

PDF

Hierüber wird gesteuert, ob und welche Schriftarten (Fonts) in das PDF-Dokument eingebettet werden sollen. Diese Einstellung ist verfügbar in Eulanda Version 3.0 und nur für die interne PDF-Generierung zutreffend.

Parameter

[PDF]
AutoEmbedFonts=0
FontsToEmbed=none

Beschreibung der Parameter zu PDF

FontsToEmbed
Standardwert = Arial

Liste der Schriftarten mit Semikolon getrennt
AutoEmbedFonts

Standardwert = 1

Proxy

Hierüber wird gesteuert, ob ein spezieller Proxy-Server bei Internetaufrufen verwendet werden soll. Standardmäßig muss hier nichts eingetragen werden, da EULANDA automatisch die Einstellungen des Explorers verwendet.

Parameter

[Proxy]
ProxyHttpHost=
ProxyHttpsHost=
ProxyFtpHost=
ProxyHttpPort=
ProxyHttpsPort=
ProxyFtpPort=
ProxyForceAccount=
ProxyUsername=
ProxyPassword=

Beschreibung der Parameter zu Proxy

ProxyHttpHost
verfügbar ab 4.3

Standardwert = (ohne Wert)

Hier kann die IP-Nummer eines Proxyservers eingetragen werden, der für das HTTP-Protokoll zuständig ist. Bei fehlendem Wert, wird die Einstellung des Internet-Explorers verwendet.
ProxyHttpsHost
verfügbar ab 4.3

Standardwert = (ohne Wert)

Hier kann die IP-Nummer eines Proxyservers eingetragen werden, der für das HTTPS-Protokoll zuständig ist. Bei fehlendem Wert, wird die Einstellung des Internet-Explorers verwendet.
ProxyFtpHost
verfügbar ab 4.3

Standardwert = (ohne Wert)

Hier kann die IP-Nummer eines Proxyservers eingetragen werden, der für das FTP-Protokoll zuständig ist. Bei fehlendem Wert, wird die Einstellung des Internet-Explorers verwendet.

ProxyHttpPort
verfügbar ab 4.3

Standardwert = (ohne Wert)

Hier kann die Port-Nummer eines Proxyservers eingetragen werden, der für das HTTP-Protokoll zuständig ist. Bei fehlendem Wert, wird die Einstellung des Internet-Explorers verwendet.
ProxyHttpsPort
verfügbar ab 4.3

Standardwert = (ohne Wert)

Hier kann die Port-Nummer eines Proxyservers eingetragen werden, der für das HTTPS-Protokoll zuständig ist. Bei fehlendem Wert, wird die Einstellung des Internet-Explorers verwendet.
ProxyFtpPort
verfügbar ab 4.3

Standardwert = (ohne Wert)

Hier kann die Port-Nummer eines Proxyservers eingetragen werden, der für das FTP-Protokoll zuständig ist. Bei fehlendem Wert, wird die Einstellung des Internet-Explorers verwendet.
ProxyUsername
verfügbar ab 4.3

Standardwert = (ohne Wert)

Wenn der Proxyserver eine Authentifizierung benötigt kann hier der Benutzername hinterlegt werden.  Da der Benutzername hier im Klartext abgelegt wird, raten wir von diesem Eintrag ab.
ProxyPassword
verfügbar ab 4.3

Standardwert = (ohne Wert)

Wenn der Proxyserver eine Authentifizierung benötigt kann hier das Passwort hinterlegt werden. Da der Benutzername hier im Klartext abgelegt wird, raten wir von diesem Eintrag ab.
ProxyForceAccount
In Planung

Standardwert = (ohne Wert)

Wenn der Proxyserver eine Authentifizierung benötigt kann die Abfrage von Benutzernamen und Passwort einmalig bei Programmstart erfolgen, so dass der Benutzer seine Daten eingeben kann, ohne dass diese gespeichert werden.

SQL Server

Parameter

[sqlserver]
ValidInstanceNames=eulanda*;SQLEXPRESS;MSSQL*

Beschreibung der Parameter zu SQL

ValidInstanceNames
Standardwert = eulanda*;SQLEXPRESS;MSSQL*

Gibt die für Eulanda gültigen Serverinstanz-Namen an. Bei Operationen, wie Backup rücksichern oder neuem Mandant anlegen werden nur die passenden Instanzen angezeigt.
Platzhalter "*" ist erlaubt. Verschiedene Suchmuster werden durch Semikolon getrennt

MAPI

Hier findet man globale Einstellungen zur Email-Übergabe (Windows Mail-API).

Parameter

[MAPI]
AsyncSend=1

Beschreibung der Parameter zu MAPI

AsyncSend

Standardwert = 1

Eulanda wird nicht blockiert, wenn ein Email verschickt wird.

AsyncSend=0

Eulanda wird blockiert, bis das E-Mail versandt wurde. Diese Einstellung kann bei Versendung mit david® sinnvoll sein.

Kommandozeilenparameter

EULANDA® kann mit Kommandozeilenparameter aufgerufen werden. Zur Zeit werden folgende Parameter unterstützt.

-m
EULANDA -m "mustermann"

Rufen Sie EULANDA mit dem Parameter -m gefolgt vom Mandantennamen auf, um den Mandant ohne Startmenü sofort aufzurufen. Der Mandantenname entspricht dem Menüeintrag des Startmenüs.
-piccolink

Dieser Parameter kann mit dem Parameter -m kombiniert werden, so dass hierdurch eine Verknüpfung definiert werden kann, die einen bestimmten Mandanten inkl. Funkserver aufruft.

Beispiel:
EULANDA -m "mustermann" -Piccolink
-xml


Diese Option ergänzt den Autostart-Befehl in den Einstellungen und hat vor dessen PC-Name Vorrang. Der Autostart über den Kommandozeilenparameter setzt voraus, dass die übrigen Werte wie COM-Port usw. korrekt in den Einstellungen gesetzt sind
 
"C:\Programme\EULANDA Software GmbH\Eulanda\EULANDA.exe" -m "mustermann" -xml "C:\eulanda.xml"
Rufen Sie EULANDA mit dem Parameter -xml gefolgt von dem Dateinamen auf. Dies startet den automatischen XML-Import. Dieser Befehlszeilen-Parameter arbeitet nur in Verbindung mit dem Parameter "-m", der den Mandantennamen angibt. Hierdurch startet EULANDA den Mandanten und anschließend das XML-Import-Modul welches die XML-Datei importiert.

Nach Ausführung des Imports wird EULANDA automatisch beendet. Die Ursprungsdatei wird umbenannt, indem der Dateiname mit einer in runden stehenden Klammer und einer laufenden Nummer, gespeichert wird. z.B. EULANDA.XML(2).XML usw.

-ADVANCEDADOERRORS

Verfügbar ab 3.0


EULANDA -ADVANCESADOERRORS

Hierdurch werden bei einigen Datenbankfehlern zusätzliche Informationen angezeigt. Hauptsächlich betrifft das Fehler, die aus mehren Schritten bestehen und in Eulanda nur die erste - ggf. unrelevante - Meldung angezeigt wird.

Nur nach Rückfrage mit dem Support ist diese Funktioneinzuschalten, da hierdurch andere Fehler falsch dargestellt werden können.

Dateinamen und Dateierweiterungen

Das EULANDA®-Warenwirtschaftssystem unterstützt Zusatz-Dateien. Diese können das Programm erweitern, konfigurieren oder Funktionen verbessern. Zusätzlich  gibt es proprietäre (=Eulanda-spezifisch) Ex- und Importformate mit fünfbuchstabigen Dateierweiterungen (=Extensions), die jeweils mit „.cn“ beginnen.

EULANDA® benötigt zur Ausführung lediglich einen installierten Microsoft SQL Server auf dem lokalen PC, dem Intranet oder dem Internet und eine einzige Programmdatei, die eulanda.exe, sowie die beim Erststart angelegte UDL-Datei.

Es werden beim Installieren zwar einige Hilfsdateien installiert, diese enthalten jedoch nur Informationen für erweiterte Funktionen, wie die Hilfe-Datei für die Onlinedokumentation, die Wörterbuchdatei für die Rechtschreibprüfung usw.

Tabelle zu Dateinamen

.adl
Standardwert = eulanda.adl

Dies ist das Benutzerwörterbuch. Die Datei wird automatisch angelegt, entweder unter dem allgemeinen Standardnamen eulanda.adl, oder unter dem Benutzernamen des angemeldeten Benutzers, sobal eigene Wörter in einer Rechtschreibprüfung dem Wörterbuch hinzugefügt  werden.
.adm

Standardwert = eulanda.adm

Die Wörterbuchdatei hat den Dateinamen eulanda.adm. Dort sind ca. 250.000 Worteinträge enthalten. Die Wörterbuchdatei ist nur erforderlich, wenn die Rechtschreibprüfung im Textbaustein, z.B. im Briefmodul, aktiviert wird.

.chm


Standardwert = eulanda.chm

Die Datei eulanda.chm ist die Hilfedatei zu EULANDA®. Es handelt sich hierbei um eine Datei im Windows HTML-Hilfeformat. Die Datei kann über das Internet jederzeit geladen und aktualisiert werden.

.cnarp
Alle Ausdrucke können in EULANDA® in ein eigenes nicht veränderbares Archivformat exportiert werden. Diese Dateien können jederzeit mit EULANDA® ausgedruckt, aber auch in verschiedene Formate exportiert werden.
.cnlnk

Link-Dateien mit der Dateierweiterung „.cnlnk“ enthalten einen Link auf einen bestimmten Datensatz eines bestimmten Mandanten. Durch Doppelkick auf so eine Linkdatei wird das entsprechende Modul (Adressverwaltung, Artikelverwaltung, Auftragsverwaltung usw.) in EULANDA® geöffnet und der zum Link passende Datensatz wird geladen und angezeigt.

EULANDA® ist zu einem großen Teil in sich selbst definiert. Das Verhalten einzelner Felder, die Ansteuerung der Berichtsvorlagen, die Infosysteme, die HTML-Kurzinfo, die Scripts wie JScript, VBScript, die Menüs usw. sind alle in der SQL-Registry definiert.
.cnreg
Diese Registry ist ein eigenes System, das ähnlich arbeitet wie die Registry des PCs, jedoch im SQL-Server gespeichert ist.

Bereiche der SQL-Registry können exportiert und importiert werden. Diese Dateien haben die Dateierweiterung „.cnreg“.
.cnrep

Berichtsvorlagen, die exportiert werden, haben die Dateierweiterung „.cnrep“. Das Format ist stets aufwärtskompatibel. Also eine Berichtsvorlage, die aus einer EULANDA® Version 6.0 exportiert wurde, kann in Version 6.5 eingelesen werden. Hierbei wird, wenn nicht anders angegeben, jeweils nur eine Kompatibilität von einer halben Version garantiert. In eine Version 6.0 kann also kein Formular aus Version 7.0 importiert werden. Ältere Versionen von Formularen müssen dann zunächst in die nächst höhere Zwischenversion importiert, dort geöffnet, neu gespeichert und exportiert werden.

.cnskn
Die Art es Layouts kann über Skindateien verändert werden. Hierzu unterstützt EULANDA® das Dateiformat „.cnskn“. Skindateien können als Dateinamen den Namen des Programms benutzen, oder können in der Konfigurationsdatei eulanda.ini vorgegeben werden.
.exe
Standardwert = eulanda.exe

Das Hauptprogramm heißt eulanda.exe. In einem Programmordner können verschiedene Programmversionen parallel vorhanden sein, in diesem Fall kann man einfach die verschiedenen Versionen in andere EXE-namen wie zum Beispiel „eulanda60.exe“ umnennen.
.htm
Standardwert = eulanda.htm

Die EULANDA®-Homepage, die beim Programmstart über das Modul „Home“ angezeigt wird, kann durch Speichern einer eigenen htm-Datei im EULANDA® Programmordner ersetzt werden.
.html
siehe htm

.iniStandardwert = eulanda.ini

Über die Datei eulanda.ini kann das Programm mandantenübergreifend konfiguriert werden. Die Datei ist nur in Ausnahmefällen notwenig und zum normalen Betrieb nicht erforderlich.
.mht
Im Gegensatz zu htm- oder html-Dateien enthält eine mht-Datei auch Bildinformationen. Eine mht-Datei kann über den Internet-Explorer über die Funktion „Speichern unter“, erzeugt werden.
.udl

Standardwert = eulanda_1 .udl

Die udl-Datei wird vom Betriebsystem verwaltet. Diese enthält Informationen zum Zugriff auf die Datenbank. Hierzu zählen Informationen wie Treibername um auf den SQL-Server zugreifen zu können; die IP-Nummer oder den PC-Namen, der den SQL-Server ausführt; den Benutzernamen und ggf. das Passwort um die Datenbank öffnen zu können; den Datenbanknamen und diverse optionale Einstellungen.

Die udl-Datei ist ca. 1 KB groß und wird beim Erststart automatisch angelegt, nachdem die Informationen für die Mandantenanlage von EULANDA® abgefragt wurden.