Dokumentation
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Fibunorm-Schnittstelle

Die Fibu-Schnittstelle befindet sich links in der Schnellstarleiste unter "Zubehör" - "Fibunorm Schnittstelle".

Fibunorm Schnittstelle

Mit Hilfer dieser Schnittstelle werden die Rechnungsdaten als Debitoren-Sollstelltung ausgegeben; Zahlungseingänge werden dementsprechend nicht übergeben.

Ausgabe

Der Buchungszeitraum kann über die Auswahlbox nach kompletten Monaten erfolgen. Wer einen individuellen Ausgabezeitraum wünscht, kann die Datumsfelder „von“- „bis“ anwählen und einen freien Zeitraum zur Ausgabe einstellen.

Der Dateiname sollte aus Kompatibilitätsgründen immer „fibunorm.fbu“ lauten.

Zeitraum auswählen

Aufbau des Fibunorm-Formats 2.0

Dateiname: *.FBU

Satzlänge: 128 Bytes + CR LF

Am Anfang einer Datei steht immer ein Vorlaufsatz (V-Satz). Hierin sind die Versionsnummer des Fibunorm-Formats, Erstellungsdatum usw. enthalten.

Jede Rechnung wird durch einen Kopfsatz (H-Satz) eingeleitet und kann durch Namens- (N-Satz), Adress-Felder (A-Satz) und Erweiterungsfelder (X-Satz) erweitert werden. Am Ende einer Rechnung muss mindestens ein Splitt-Satz (S-Satz) mit den Netto-Beträgen stehen. Wird mit verschiedenen Erlöskonten gearbeitet, so wird für jedes Erlöskonto ein Splitt-Satz übertragen. Unbekannte Satzarten müssen beim Einlesen ignoriert werden.

Numerische Felder (###) werden rechtsbündig mit führenden Blanks dargestellt. Beim Einlesen sollten jedoch auch linksbündige Felder verarbeitet werden können. In Feldern mit Dezimalpunkt, wird dieser immer als Punkt (.) mitübertragen. Jeder Datei ist ein Vorlaufsatz mit Versionsnummer und Erstellungs-Datum vorangestellt.

Am Ende der erfolgreichen Umsetzung in das FIBU-Format sollte die FBU-Datei gelöscht werden.

V-Satz (Vorlaufsatz)

Der V-Satz ist ein Vorlaufsatz, der einmal am Anfang der Datei ausgegeben wird.

Das Fibunorm-Format ist so aufgebaut, dass verschiedene Anwendungen die Datei erweitern können. Der „Erstelltxt“ aus dem Vorlaufsatz „V“ enthält nur den Anwendungsnamen, der die Datei erzeugt hat. Die satzweise Kennung steht im Kopfsatz (Header ) in der Satzart „H“. Über das 2. Feld kann die Anwendung benannt werden, die den Satz erzeugt hat, bzw. kann die Anwendung bestimmt werden, für die eine Rückgabe vorgesehen ist.

H-Satz (Headersatz)

Der H-Satz wird jeder Rechnung vorangestellt.

Das Feld „Anwendung“ gibt in Kombination mit dem Feld „Richtung“ an, aus welcher Anwendung der FIBU-Datensatz erstellt wurde (Richtung E für Export), oder für welche Anwendung ein Datensatz gedacht ist (I für Import).

Das Feld GR wird speziell von dem Programm EURO benutzt und gibt an, ob es sich bei dem FIBU-Datensatz um eine Rechnung oder eine Gutschrift handelt. Die EURO benutzt als Umsatz- bzw. Betragsfeld standardmäßig positive Beträge und kennzeichnet über dieses Feld den „negativen“ Betrag. Um das echte Vorzeichen eines Umsatzbetrags zu erhalten, muss der Betrag bei einem „G“ im Feld RG einfach mit -1 multipliziert werden. Dies ist immer korrekt.

Im Feld „Brutto“ wird der komplette Belegbetrag inkl. einer eventuellen Steuer übergeben. Die Aufsplittung auf verschiedene Erlöskonten erfolgt über die Satzart „S“ (Splittsätze).

Das Feld „Ziel“ enthält das Netto-Zahlungsziel in Tagen.

Das Feld „Kontoauszug“ enthält bei verbuchten Zahlungseingängen die Nummer des Kontoauszugs.

Das Feld „Erstelldatum“ enthält das Datum der Erstellung des Buchungssatzes. Nicht zu verwechseln mit dem Belegdatum. EULANDA® benutzt standardmäßig für die FIBU-Ausgabe eine Debitor-Sollstellung. Hier werden alle Belege am Monatsende erzeugt und das Erstelldatum ist dann dieses Exportdatum. Es ist jedoch auch möglich, eine Ist-Versteuerung zu erzeugen; dies wird von dem Programm EURO unterstützt. Die EURO exportiert dann in die Fibunorm-Datei jeweils bei Zahlungseingang den kompletten FIBU-Datensatz. Hier ist dann das Erstelldatum das Erfassungsdatum des Zahlungseingangs.

Die „Referenz“ (in Vorbereitung) dient zur eindeutigen Identifizierung einer Rechnung durch die Fakturierung und die FIBU. Wird in der FIBU ein Zahlungseingang verbucht, so kann der Betrag an die Fakturierung über diese Referenz rückübertragen werden.

N-Satz (Namensatz)

Der N-Satz enthält die Namensfelder des Adress-Datensatzes.

A-Satz (Adress-Satz)

Der A-Satz dient als Erweiterung des Namensatzes.

X-Satz (Xtended erweiteter Satz)

Der erweiterte X-Satz dient im wesentlichen zur Übergabe von Skonti an die FIBU. Als Ziel wird das Feld „Fristdatum“ verwendet. Ist das Skonto auf den gesamten Rechnungsbetrag gültig, so wird das Feld „SkontoProzent“ verwendet und „SkontoBetrag“ enthält Blanks. Werden nur bestimmte Positionen mit Skonti belegt, so wird der Skontobetrag absolut im Feld „SkontoBetrag“ angegeben und das Feld „SkontoProzent“ enthält Blanks.

S-Satz (Splittsatz)

Für jeden zu einer Rechnung verwendeten MwSt-Satz bzw. verwendetes Erlöskonto wird ein Splittsatz (S-Satz) angefügt. Wird eine IST-Buchhaltung verwendet (EAR), so können die Zahlungseingangs-Felder sowie das Finanzkonto im S-Satz übertragen werden.

Wird mit einer IST-Buchhaltung gearbeitet, so werden das Datum des Zahlungseingangs (ZE DATUM), das Finanzkonto und der Zahlungseingangs-Betrag (ZE Betrag gesplittet) im Splittsatz mit übergeben. Die Übertragung des Bruttopreises ist wegen eventueller Rundungsdifferenzen notwendig.

Bei der SOLL-Buchhaltung (reine Debitoren-Sollstellung, also FIBU’s) wird der Zahlungseingang nur in der FIBU eingetragen.