EULANDA Software für Unternehmen

Betrieb

Drei Aufstellungen,
eine Software.

Die Frage ist selten technisch. Sie lautet: Wer fährt den Server hoch, wenn er steht, und wer wird angerufen, wenn am Samstag die Kasse klemmt? Danach entscheidet sich, welche der drei Aufstellungen passt.

Am häufigsten

Eigener Server im Haus

SQL Server, REST-Server und die Dienste für Geo und TSE stehen in Ihrem Netz. Die Daten liegen dort, wo sie schon immer lagen.

  • Zugriff aus dem LAN ohne Umweg übers Internet
  • Sicherung nach Ihrem eigenen Verfahren
  • Zugang von unterwegs, wenn Sie ihn freischalten
  • Auch bei großen Listen kurze Wege

Voraussetzung: ein Windows-Server, der laufen darf, und jemand, der ihn im Blick hat.

In Vorbereitung

Beim Hoster

Ein Partner betreibt die Umgebung, Sie melden sich an und arbeiten. Kein Serverraum, keine Wartungsfenster im eigenen Kalender.

  • Je Kunde eine eigene Subdomain und eigene Datenbank
  • Geräte-Token gelten nur unter dem eigenen Mandanten
  • Updates ohne neue PIN an jedem Gerät
  • Abrechnung über den Betreiber

Wir suchen für diese Variante noch Betreiber – Details für Hoster.

Einzelplatz

Datenbank, Server und Oberfläche auf einem gut ausgebauten Rechner. Für den Einstieg, für kleine Betriebe, für die Erprobung.

  • Windows-Fenster statt Browser, wenn gewünscht
  • Volle Oberfläche, volle Schnittstelle
  • Späterer Ausbau ohne Umbau der Daten
  • Genügt für einen bis wenige Arbeitsplätze

Alles auf einer Maschine – bis auf die TSE, wenn kassiert wird.

Nebeneinander

Was sich tatsächlich unterscheidet.

Der Funktionsumfang ist in allen drei Fällen derselbe. Unterschiedlich sind Verantwortung, Erreichbarkeit und der Aufwand, den Sie selbst tragen.

Alle drei Aufstellungen nutzen dieselbe Software und dieselbe Datenbankstruktur. Ein Wechsel später ist ein Umzug, keine Neueinführung.
Merkmal Eigener Server Hoster Einzelplatz
Wo die Daten liegen In Ihrem Netz Im Rechenzentrum des Partners Auf dem Arbeitsrechner
Zugriff von außen Wenn Sie ihn freigeben, per HTTPS oder VPN Von Haus aus, über die eigene Subdomain Möglich, aber selten sinnvoll
Sicherung Ihr Verfahren, Ihre Verantwortung Sache des Betreibers Ihr Verfahren, Ihre Verantwortung
Updates Sie wählen den Termin Betreiber, meist in Randzeiten Sie wählen den Termin
Skalierung Weitere REST-Instanzen dazustellen Sache des Betreibers Wechsel auf eine Serveraufstellung
Kasse mit TSE Ja, TSE-Dienst im LAN Ja, TSE-Dienst vor Ort im Laden Ja, TSE am Ort der Kasse
Parallelbetrieb mit Klassik Ja Ja, sofern die Klassik dieselbe Datenbank erreicht Ja
Passt für Betriebe mit eigener IT oder festem Dienstleister Betriebe ohne Serverraum Einstieg, kleine Betriebe, Erprobung

Von unterwegs

Erst koppeln, dann anmelden.

Ein Gerät, das von außen zugreifen soll, wird einmal gekoppelt: PIN eingeben, fertig. Danach hat das Gerät einen eigenen Ausweis, der nur für diesen Mandanten gilt. Die Anmeldung mit Benutzer und Rolle kommt obendrauf.

  • Geräte-Kopplung mit PIN, danach Token im Gerät
  • Wiederholte Fehlversuche werden gebremst
  • Kopplung und Anmeldung überstehen einen Neustart des Servers
  • Im vertrauten Einzelplatz-Fall lässt sich die Kopplung abschalten
  • Auf iPad und Android lässt sich die Oberfläche als App installieren

Warum das im Alltag zählt

Bei einem Update mussten Anwender früher jedes Tablet neu koppeln. Bei hundert Geräten ist das ein halber Tag, den niemand eingeplant hat.

Deshalb liegen Kopplung und Anmeldung nicht nur im Arbeitsspeicher, sondern werden in der Mandanten-Datenbank festgehalten. Der Server darf neu starten – die Geräte merken davon nichts.

Voreinstellung: Geräte-Kopplung ein halbes Jahr, Anmeldung zwölf Stunden. Beides lässt sich anpassen.

Voraussetzungen

Was Sie mitbringen sollten.

Wer heute EULANDA betreibt, hat das Meiste schon. Neu dazu kommt in der Regel nur ein Zertifikat und eine Freigabe in der Firewall.

Technische Einzelheiten

  • EULANDA-Standfür den Parallelbetrieb mit der Klassik mindestens 2026.7 oder neuer – die Nummer steht in der Titelleiste
  • DatenbankMicrosoft SQL Server – für kleine Anlagen genügt die kostenfreie Express-Ausgabe
  • ServerbetriebssystemWindows Server oder ein Windows-Rechner, 64 Bit
  • Zertifikatfür HTTPS; ohne gültiges Zertifikat keine App-Installation
  • Netzeine Port-Freigabe für den REST-Server, sofern von außen gearbeitet wird
  • Endgeräteaktueller Browser; iPad, Android-Tablet oder Windows-Rechner
  • KasseTSE-Dienst am Ort der Kasse, gemeinsam nutzbar

Unklar, was zu Ihnen passt?

Beschreiben Sie uns kurz, wie viele Leute gleichzeitig arbeiten, ob von außen zugegriffen wird und wer die Technik betreut. Daraus ergibt sich die Antwort meist von selbst.