Idstein im Taunus
Entwicklung, Support und Vertrieb. Reichenberger Str. 21, DE-65510 Idstein. Telefon +49 6126 9373-0, Durchwahl -516.
Montag bis Freitag, 9–12 und 14–17 Uhr.
Über uns
Die erste Fassung lief unter DOS, hieß SpeeD.Faktura und wurde vom Heinz Heise Verlag auf allen großen Messen gezeigt. 1991 folgte EUROnet als richtige Warenwirtschaft, im Jahr 2000 dann EULANDA 1.0. Über 40.000 Programme sind seitdem ausgeliefert worden – und der kaufmännische Kern ist derselbe geblieben.
Wie es dazu kam
Kein Neustart, keine Übernahme, kein Bruch in der Datenhaltung. Was sich geändert hat, sind die Oberflächen – und die Vorschriften, denen sie genügen müssen.
Rechnungen schreiben unter DOS, Bedienung über Funktionstasten, Ausgabe auf dem Nadeldrucker. Vertrieb und Messeauftritte übernahm der Heinz Heise Verlag – das Programm war auf allen großen Messen in Deutschland zu sehen.
Kaufmännische Software kostete damals ein Vielfaches, oft im vierstelligen Bereich. Genau das war die Absicht – ein Handwerksbetrieb sollte sich das leisten können, ohne vorher zur Bank zu gehen.
148 DM kostete die erste Fassung
Hinter dem Ganzen stand zu dieser Zeit noch eine Einzelfirma.
Die EULANDA Software GmbH wird gegründet – eingetragen beim Amtsgericht Wiesbaden, wo sie bis heute geführt wird.
Der Nachfolger von SpeeD.Faktura kann mehr als Rechnungen: Angebot, Auftrag, Lieferschein, Lager, Einkauf – der ganze Ablauf in einem Programm. Weiterhin unter DOS, als Datenbank dient Btrieve.
Mit diesem Jahr beginnt die Linie, die bis heute durchläuft.
Passend zu EUROnet stellten wir unser erstes integriertes Shopsystem auf einer E-Commerce-Messe vor – damals ein Nischenthema, auf das kaum jemand setzte. Integriert heißt hier wörtlich: Bestellungen liefen nicht in eine Zwischenliste, sondern direkt in die Warenwirtschaft, in dieselbe, in der auch die Rechnung entstand.
Der erste große Kunde dafür war ein Frankfurter Antiquariat für akademische Bücher. Ein Bestand, in dem jedes Stück ein Einzelstück ist und nichts nachbestellt werden kann – anspruchsvoller lässt sich ein Warenkorb kaum prüfen.
1997 Bestellungen direkt in der Warenwirtschaft
Die erste Fassung unter dem heutigen Namen – präsentiert nicht auf einer großen Messe, sondern zu Hause in der Stadthalle Idstein. Mit Auftragswesen, Berichts-Designer, PDF-Ausgabe und Etiketten-Assistent.
Danach folgen Shopanbindung und DATANORM, später Mehrsprachigkeit und die SQL-Registry.
Mit EULANDA 1.0 kommt der Umzug von Btrieve auf Microsoft SQL Server – EUROnet hatte noch Btrieve. Preisfindung, Rabattstaffeln, Lagerführung und der Arbeitsablauf stecken seither als gespeicherte Prozeduren in der Datenbank, nicht in der Oberfläche.
Es ist die Entscheidung, die bis heute trägt: Auf genau dieser Logik sitzt der REST-Server von 2026 auf. Deshalb konnte eine Weboberfläche danebengestellt werden, ohne dass irgendetwas neu gerechnet werden musste.
Auf der SYSTEMS in München zeigten wir eine neue Fassung mit einer Schaltfläche, die es so noch nirgends gab: den Datenzugriff für den Betriebsprüfer nach GDPdU. Die Grundsätze waren im Juli 2001 veröffentlicht worden und galten ab Januar 2002 – als die Pflicht kam, war die Funktion also bereits da.
Durch die Vorführung führte ein Moderator des Hessischen Rundfunks. Es ist bis heute eine der Präsentationen, an die wir uns am liebsten erinnern.
Dieselbe Idee steckt heute im GoBD-Z3-Export der Suite – nur dass der Prüfer inzwischen eine eigene Rolle mit reinem Lesezugriff bekommt.
1 Jahr vor der gesetzlichen Pflicht
Die erste EDIFACT-Anbindung. Wer an Handelsketten liefert, kommt daran nicht vorbei – Bestellungen, Lieferavise und Rechnungen laufen dort nicht per E-Mail, sondern als genormte Nachricht.
Dazu kamen über die Jahre DATANORM für den Großhandel, Shop-Anbindungen für den Versandhandel und Versanddaten für die Paketdienste. Eine Warenwirtschaft steht selten allein.
Ab dieser Fassung lässt sich die Bedienoberfläche umschalten – Englisch und weitere Sprachen kommen hinzu. Zusammen mit den Korrespondenzsprachen für Belege ist das die Grundlage dafür, dass heute auch die Weboberfläche dreizehn Sprachen spricht.
Wer Software für den Handel baut, muss wissen, was im Handel rechtlich gilt – von Widerrufsbelehrungen bis zu Pflichtangaben im Shop. Seit 2017 sind wir Mitglied im Händlerbund und bekommen Rechtsänderungen dort, wo sie entstehen, statt sie in Fachartikeln nachzulesen.
Für unsere Kunden heißt das: Wenn sich Vorschriften ändern, wissen wir es meist vorher.
Erst verlangten es einzelne Behörden, dann alle. Mit EULANDA 2024 kam ZUGFeRD erstmals ins Programm, seither ergänzt um X-Rechnung, Factur-X und UBL – erzeugt aus dem Beleg heraus, verschickt per E-Mail oder über Peppol.
Und die Gegenrichtung, die gern vergessen wird: Eingehende E-Rechnungen werden lesbar angezeigt statt als rohe XML-Datei.
Mit EulandaConnect liessen sich EULANDA-Funktionen erstmals aus PowerShell heraus ansprechen – Automatisierung ohne Umweg über die Oberfläche. Das Modul liegt bis heute in der PowerShell Gallery, wird aber nicht mehr weiterentwickelt.
Seit Januar 2025 tritt EulandaXtools an seine Stelle: signierte Bausteine für Datenbankzugriff, Oberflächen und Lokalisierung, verteilt über unseren eigenen Server.
Mit dem WebKit in EulandaXtools kam der Baukasten für Weboberflächen: Listen, Formulare, Merkmalbäume, Dialoge, Übersetzungen. Genau darauf setzt die EulandaX-Suite auf.
Deshalb ging es am Ende schnell: Die Suite musste keine Oberfläche erfinden, sondern konnte auf Bausteine zurückgreifen, die sich in anderen Werkzeugen des Hauses bereits bewährt hatten.
Eine Weboberfläche auf derselben Datenbank: im Browser, als Windows-Fenster, als App auf iPad und Android. Kassen mit TSE, Betriebsmittel auf der Karte, Rollen bis zum Betriebsprüfer.
Der Windows-Client bleibt daneben in Betrieb. Wer ihn seit Jahren bedient, muss nichts anders machen.
Wie wir arbeiten
Wir bauen keine Version, die in zwei Jahren einen Umstieg erzwingt. Das ist keine Bescheidenheit, sondern die einzige Art, wie man einen Betrieb ernsthaft begleiten kann.
Eine Warenwirtschaft ist kein Produkt, das man kauft und wieder wegwirft. Sie ist das Gedächtnis eines Betriebs. Damit geht man entsprechend um.
Wo wir sind
Entwicklung, Support und Vertrieb. Reichenberger Str. 21, DE-65510 Idstein. Telefon +49 6126 9373-0, Durchwahl -516.
Montag bis Freitag, 9–12 und 14–17 Uhr.
Niederlassung für den italienischen Markt. Via 2 Agosto 1980, 8, 40066 Pieve di Cento (BO). Telefon +39 342 7183217.
Die Software spricht Italienisch, seit es sie gibt.
Eine halbe Stunde am Telefon oder per Fernwartung reicht, um zu merken, ob das zu Ihrem Betrieb passt.