Wachsen ohne Umbau
Reicht ein Server nicht mehr, kommt der zweite dazu. Der Balancer verteilt,
die Datenbank bleibt die eine. Der Pilotbetrieb läuft derzeit mit mehreren
hundert Geräten.
Sitzungen liegen nicht nur im Arbeitsspeicher, sondern werden in der
Mandanten-Datenbank festgehalten. Ein Update kostet deshalb keine neue
PIN-Eingabe an hundert Tablets.
Mehrere Mandanten, eine Anlage
Je Mandant eine Subdomain, dahinter ein eigener Zugang und eine eigene
Datenbank. Geräte- und Anmelde-Token gelten ausschliesslich unter ihrem
Mandanten – ein Token aus Haus A öffnet in Haus B gar nichts.
Ohne Konfigurationsdatei bleibt alles einmandantig; die Fähigkeit schaltet man zu, sie drängt sich nicht auf.
Plugins ziehen Routen nach
Ein Plugin meldet dem Server, welche Routen es mitbringt, und der Client
bekommt daraus Menüpunkte, Kacheln und Aktionen. Weil das dynamisch
geschieht, muss für eine neue Anbindung niemand die Suite neu bauen.
Angebunden werden kann alles, was REST oder GraphQL spricht – und serverseitig EDIFACT, ARIBA oder ein Gateway mit AS2 und SFTP.
Arbeit, die weiterläuft
Ein DATANORM-Import mit hunderttausend Artikeln passt in keine
HTTP-Anfrage. Solche Vorgänge laufen in einem eigenen Arbeitsbereich des
Servers weiter, auch wenn der Browser längst geschlossen ist.
Der Fortschritt steht in der Datenbank – deshalb sieht ihn auch der Kollege am anderen Standort.